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Angst vor der Angst

24. November | 20:30 Uhr

angstvorderangst

Ein Projekt von Welcome Project - The Foreigner’s Theatre
Regie und Spiel: Chiara Rossini

Musik: Munsha
Assistenz: Aurora Kellermann

Produktion: Teatro del Lemming in Zusammenarbeit mit TATWERK | Performative Forschung
In Italienischer und Englischer Sprache, mit Englischer Untertiteln
Die Ängste, irrationale und göttliche Geister unterwerfen Menschen, Länder, Städte und sogar ganze Nationen. Im Prozess wird den Kontakt zum unbewussten Material verloren, Konflikte und Ausgestoßener ignoriert.
Auf der kollektiven Ebene haben sowohl die Märchen als auch das Theater stets die Aufgabe gehabt, den Dialog zwischen dem Gewöhnlichen, Alltägliche und dessen dunklen Schattenseite offen zu halten.
Der Wunsch, diese neue künstlerische Forschung zu betreiben, entspringt noch einmal einem persönlichen Bedürfnis: die Notwendigkeit, den Rissen zu begegnen, die sich während des Schlafes öffnen.
Phobien erzeugen unwillkürliche Gedanken. Angst vor Angst bedeutet also folgendes: Ängste drängen uns in die Arme dessen, was wir am meisten fürchten. Deshalb ist die Angst beängstigend.
Jenseits der individuellen Ebene, bedroht der Terror heute ernsthaft das Gleichgewicht eines demokratischen, friedlichen und antirassistischen Gesellschaftslebens.
Welche waren die Ängste der „Europäer“ an der Schwelle des Zweiten Weltkriegs? Wer ist der Rattenfänger heute? Und wer sind seine Ratten?